Stiftung Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

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Geschäftsbericht 2017

Zweck und Aufgaben der Stiftung gemäß ihrer Satzung sind ..."die Förderung von Bildung und Erziehung und der Völkerverständigung durch internationale Kontakte von Schülerinnen und Schülern und jungen Berufstätigen aus dem Bereich des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs ..."
Der Stiftungszweck wird u.a. durch ..."die Unterstützung und Sicherstellung des Betriebs der Begegnungsstätte Marianne-von-Weizsäcker-Haus in Lüdinghausen ... verfolgt".
Unser Gästehaus fördert die Begegnung mit ausländischen Praktikanten in Lüdinghausen und eröffnet die Möglichkeit zu Austauschprogrammen. Es unterstützt damit intensiv das Bemühen der Schule, Auslandsaufenthalte für die eigenen Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.
Der Betrieb des Gästehauses war deshalb auch im Jahr 2017 eine zentrale Aufgabe der Stiftung. Der alltägliche Betrieb ist dabei nur durch das starke ehrenamtliche Engagement der Lehrerinnen und Lehrer des RvW-Berufskollegs möglich.

MvW-Haus

Im Jahr 2017 waren nur kleinere Reparaturen und Anschaffungen von Haushaltsgeräten notwendig. 
In der Vergangenheit war es i.d.R. möglich, die Aufwendungen für Reparaturen, Neuanschaffungen und Ersatzbeschaffungen im laufenden Haushalt zu erwirtschaften. Dies ist zurzeit nicht mehr möglich. Ersatzbeschaffungen werden in Zukunft nur noch über zusätzliche Spenden realisiert werden können.
Die Grundreinigungen wurden ab 2016 an ein Dienstleistungsunternehmen vergeben. Das erhöht zwar die Kosten, aber auch die Zufriedenheit der Nutzer. 
Die Auslastung des Gästehauses war auch im Jahr 2017 sehr gut. Die in der Finanzplanung veranschlagten Mieteinnahmen konnten erzielt werden.
Die Belegungszahlen stehen dabei in direkter Abhängigkeit zu den Austauschprogrammen der Schule. Hier zeigt sich die enge Verbindung zwischen Schule und Stiftung. Die Kontakte der Schule und der Stiftung wurden im Jahr 2017 deutlich ausgeweitet. Es erfolgten erste Kontakte in die USA. Die Kontakte und Austauschmöglichkeiten mit den Niederlanden konnten auf neue Berufsfelder wie z.B. Lagerlogistik, Einzelhandel und Groß- und Außenhandel ausgeweitet werden. 
Durch die Europa-Aktivitäten der Schule sind die Belegungszahlen in den letzten Jahren angestiegen, bleiben aber naturgemäß schwankend.
Die Folgen des Brexit sind zur Zeit noch nicht absehbar. Viel wird davon abhängen, ob/wie Großbritannien die Auslandspraktika mit Eigenmitteln fördert und wie die arbeitsrechtlichen Bestimmungen für EU-Ausländer (Arbeitsvisum o.Ä.) gestaltet werden. Die bestehenden EU-Förderprogramme werden noch ca. 2 Jahre ihre Gültigkeit haben, sodass vorerst mit gleichbleibenden Praktikantenzahlen aus Großbritannien zu rechnen ist. Im Durchschnitt der letzten Jahre betrugen die Mieteinnahmen von den britischen Gästen fast 1/3 der Gesamteinnahmen des Hauses. Ein Totalausfall dieser Einnahmen würde zu erheblichen finanziellen Problemen führen.
Die gute Auslastung des Hauses führte naturgemäß zu einem erhöhten Wasser- und Energieverbrauch. Bei den Nebenkosten war deshalb eine Nachzahlung notwendig. Um finanzielle Risiken auszuschließen wird zukünftig eine höhere Pauschale für die Vorauszahlung gezahlt.
Der neue Beherbergungsvertrag hat sich bewährt. Es hat keine Mietausfälle gegeben.

Förderarbeit der Stiftung
Im Jahr 2017 sind die Auslandspraktika von 2 Schülerinnen direkt durch das Förderprogramm der Stiftung gefördert worden. 
Darüber hinaus wurden finanziell unterstützt:    

•    der Besuch von Schülerinnen und Schülern der Fachschule f. Heilerziehungspflege bei der Partnerschule in Älmhult in Schweden.
•    das Europa-Fest der Schule

Die Fördermaßnahmen werden immer nur für ein Haushaltsjahr geplant und zugesagt. Die Höhe der Förderbeträge orientiert sich an der jeweiligen Vermögenssituation der Stiftung. Die zurückgehenden Erträge aus Kapitalanlagen machen dabei die Förderarbeit zunehmend schwieriger. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Unterstützung des MvW-Hauses. Selbst diese Förderung kann - im augenblicklichen Umfang - nur durch Entnahmen aus den Rücklagen finanziert werden.

Kapitalerhaltungsrechnung
berechnet auf der Grundlage:  Verbraucherpreisindex, insgesamt  -  Jahresdurchschnitt
Basisjahr 2010 = 100    Quelle: www.destatis.de
Gesamtzeitraum
Bei der Gründung am 2. November 2006 betrug das Stiftungsvermögen 108.500,-- €
am 31.Dezember 2017 = 148.992 €. 
Der nominale Kapitalerhalt ist offensichtlich erfüllt. 
Für den realen Kapitalerhalt = Werterhalt im Gesamtzeitraum seit der Stiftungsgründung (unter Berücksichtigung der Geldwertverlustes) müssen die Veränderungen im Verbraucherpreis-Index mit herangezogen werden.
            Kapital            Indexwert
02.11.2006        108.500 €              93,9
31.12.2017        148.992 €            109,3
Für den realen Kapitalerhalt ist für 2017 eine Kapitalsumme von
108.500 : 93,9 * 107,7 = 126.294 € erforderlich
Bei einem Stiftungsvermögen von 148.992 € zum 31.12.2016 ist der reale Kapital-erhalt des Gründungskapitals somit ebenfalls gegeben.
Es ist zur Zeit allerdings nicht mehr möglich den Wertverlust, den das augenblickliche Stiftungsvermögen von 148.992 € durch die Inflation erfährt, durch Kapitalerhöhungen auszugleichen.

Stiftungsrat
Das langjährige Vorstands- und Stiftungsratsmitglied Ludger Schumacher ist am 14. Mai 2016 verstorben. Er hatte seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2006 im Vorstand und später im Stiftungsrat für die Stiftung gearbeitet.
In der Sitzung des Stiftungsrates am 27.04.2017 wurden Frau Eva John als Nachfolgerin für Ludger Schumacher in den Stiftungsrat gewählt.

Finanzbericht
- den Finanzbericht erhalten Sie hier -

Bernd Tewes
(Geschäftsführer der Stiftung)

 

 

 

Geschäftsbericht 2016

Nachdem mit Rudolf Hege und Ludger Schumacher zwei erfahrene Vorstandsmitglieder der ersten Stunde aus dem Vorstand ausgeschieden sind, besteht der neue Vorstand nun aus Astrid Deppermann, Christine Köhler, Sabine Neuser, Christiane Reimer, Volker Scheipers, Dorothea Tebbe-Büning und Bernd Tewes. Vorstandsvorsitzende ist Sabine Neuser, ihre Stellvertreterin ist Christine Köhler, die Finanzen verantwortet Volker Scheipers und die Geschäftsführung liegt bei Bernd Tewes.
Am 3. November 2016 lud die Stiftung anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens zu einer Stiftungsversammlung in das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ein.

Programm:
•    Begrüßung
•    Informationen über die Arbeit der Stiftung
•    Gastvortrag: Joachim Keferstein - Schulministerium NRW
•    Podiumsgespräch: Vertreter von Betrieben und Einrichtungen in und um Lüdinghausen und unserer Partnerschule Deltion College
•    Markt der Möglichkeiten
•    Dinner Speech

Besonders das Podiumsgespräch mit Vertretern der Betriebe und mit aktuellen und ehemaligen PraktikanntInnen zeigte den Wert der internationalen Austausche für beide Seiten auf. Die Stiftung leistet damit einen wichtigen Beitrag, um den Schülerinnen und Schülern internationale Erfahrungen in ihrem jeweiligen Berufsfeld zu ermöglichen. Sie bietet aber auch den Betrieben und Einrichtungen wertvolle internationale Informationen und Impulse.
Auf dem Markt der Möglichkeiten wurden die vielfältigen internationalen Verbindungen des RvW-Berufskollegs und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Auslands-Praktika vorgestellt.

MvW-Haus

Im Jahr 2016  waren nur kleinere Reparaturen notwendig. Um die Sicherheit zu erhöhen wurde eine Gegensprechanlage zur Haustür installiert.
In der Vergangenheit war es i.d.R. möglich, die Aufwendungen für Reparaturen, Neuanschaffungen und Ersatzbeschaffungen im laufenden Haushalt zu erwirtschaften. Dies kann in der Zukunft schwierig bis unmöglich werden. Evtl. müssen Ersatzbeschaffungen über zusätzliche Spenden realisiert werden.
Bei den Nebenkosten war eine Nachzahlung notwendig, sodass zukünftig die Pauschale für die Vorauszahlung erhöht werden soll.
Die Grundreinigungen wurden ab 2016 an ein Dienstleistungsunternehmen vergeben. Das erhöht zwar die Kosten aber auch die Zufriedenheit der Nutzer.
Die Auslastung des Gästehauses war auch im Jahr 2016 sehr gut. Die in der Finanzplanung veranschlagten Mieteinnahmen konnten erzielt werden.
Die Belegungszahlen stehen dabei in direkter Abhängigkeit zu den Austauschprogrammen der Schule. Hier zeigt sich die enge Verbindung zwischen Schule und Stiftung. Durch die Europa-Aktivitäten der Schule sind die Belegungszahlen in den letzten Jahren angestiegen, bleiben aber naturgemäß schwankend.
Die Folgen des Brexit sind zur Zeit noch nicht absehbar. Viel wird davon abhängen, ob/wie Großbritannien die Auslandspraktika mit Eigenmitteln fördert  und wie die arbeitsrechtlichen Bestimmungen für EU-Ausländer (Arbeitsvisum o.Ä.) gestaltet werden. Die bestehenden EU-Förderprogramme werden noch 2 - 3 Jahre ihre Gültigkeit haben, sodass vorerst mit gleichbleibenden Praktikantenzahlen aus Großbritannien zu rechnen ist.

Förderarbeit der Stiftung

Im Jahr 2016 sind die Auslandspraktika von 3 Schülern direkt durch das Förderprogramm der Stiftung gefördert worden.
Darüber hinaus wurden finanziell unterstützt:
•    der Besuch einer Fachoberschulklasse in Zwolle,     
•    12 Schülerinnen und Schüler der Fachschule f. Heilerziehungspflege bei einer Fahrt nach Schweden. Die Fahrt fand in Kooperation mit der Fachhochschule Münster statt.
•    eine Schülergruppe, die einen Leitfaden für Mitschüler zum Thema "Auslandspraktika" erstellt hat
•    im Rahmen des Europa-Festes der Schule das EU-Planspiel

Wir haben bei einem Stiftungskapital von knapp 149.000 € für die Förderung des MvW-Hauses und für Projektförderungen über 9.700 € eingesetzt. Das entspricht einer Förderquote von 6,54% vom Stiftungskapital. Das funktioniert bei uns natürlich nur, weil wir die festen Kosten/Verwaltungskosten durch ehrenamtliche Arbeit extrem gering halten können und Spenden direkt wieder in die Förderarbeit umsetzen.

Die Fördermaßnahmen werden immer nur für ein Haushaltsjahr geplant und zugesagt. Die Höhe der Förderbeträge orientiert sich an der jeweiligen Vermögenssituation der Stiftung. Die zurückgehenden Erträge aus Kapitalanlagen machen dabei die Förderarbeit zunehmend schwieriger. Die Fördermaßnahmen können - im augenblicklichen Umfang - nur durch Entnahmen aus den Rücklagen finanziert werden.

Kapitalerhaltungsrechnung

berechnet auf der Grundlage:  Verbraucherpreisindex, insgesamt  -  Jahresdurchschnitt
Basisjahr 2010 = 100    Quelle: www.destatis.de

Gesamtzeitraum

Bei der Gründung am 2. November 2006 betrug das Stiftungsvermögen 108.500,-- €
am 31.Dezember 2016 = 148.992 €.

Der nominale Kapitalerhalt ist offensichtlich erfüllt.

Für den realen Kapitalerhalt = Werterhalt im Gesamtzeitraum seit der Stiftungsgründung (unter Berücksichtigung der Geldwertverlustes) müssen die Veränderungen im Verbraucherpreis-Index mit herangezogen werden.

                           Kapital            Indexwert
02.11.2006        108.500 €              93,9
31.12.2016        148.992 €            107,4

Für den realen Kapitalerhalt ist für 2016 eine Kapitalsumme von 108.500 : 93,9 * 107,7 = 124.099 € erforderlich. Bei einem Stiftungsvermögen von 148.992 € zum 31.12.2016 ist der reale Kapital-erhalt somit ebenfalls gegeben.

Stiftungsrat

In der Sitzung des Stiftungsrates am 12.04.2016 wurden gewählt:
•         Rudolf Hege - als Nachwahl für das ehemalige Stiftungsratsmitglied Josef Holtermann. Rudolf Hege ist auch der neue Vorsitzende des Stiftungsrats.

Neuwahl von Mitgliedern des Stiftungsrates für den Zeitraum 2016 - 2019
•        Andreas Geiping, Norbert Hoffmann, Theo Kappenberg, Andreas Plietker, Ferdinand Limberg, Konrad Püning, Ludger Schumacher.
Neuwahl des Stiftungsvorstandes für den Zeitraum 2016 - 2018
•        Astrid Deppermann, Christine Köhler, Sabine Neuser, Christiane Reimer, Volker Scheipers, Dorothea Tebbe-Büning, Bernd Tewes.

Finanzbericht

- den Finanzbericht erhalten Sie hier -

Bernd Tewes
(Geschäftsführer der Stiftung)

Archiv

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Sparkasse Westmünsterland:

IBAN: DE17 4015 4530 0035 0059 82

BIC: WELADE3WXXX

Volksbank Lüdinghausen-Olfen:

IBAN: DE54 4016 4528 0044 8884 00

BIC: GENODEM1LHN

Mittel für 2018 frei

An Auslandspraktika Interessierte können sich für 2019 ab sofort wieder bewerben. Näheres hier!

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